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  GSI-Nachrichten 01-1999

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Niedriger Verschleiß nach Ionenimplantation

Anwendung bei Kniegelenk-Prothesen

Die Verschleißfestigkeit von Materialoberflächen kann durch Ionenimplantation erheblich verbessert werden. Eine vielversprechende Anwendung dieser Technik ist die Oberflächenmodifikation von speziellen Titanlegierungen, die vielfach in medizinischen Produkten, wie orthopädischen Endoprothesen, Verwendung finden. So konnte in künstlichen, auf der Basis solcher Titanlegierungen gefertigten Kniegelenken durch Implantation von Kohlenstoff- und Stickstoffionen der Verschleiß erheblich reduziert werden. Die Untersuchungen wurden vom Bereich Materialforschung der GSI in enger Zusammenarbeit mit einem Unternehmen für medizinische Produkte durchgeführt und sollen nun für die Produktion genutzt werden. Mehr...



Die langfristige Verschleißfestigkeit der implantierten Titan-Oberfläche wurde anhand eines Kniegelenk-Simulators der Aesculap AG (Tuttlingen) nachgewiesen. Das Bild wurde bei der Hannover-Messe 1998 aufgenommen und zeigt den Hessischen Ministerpräsidenten Hans Eichel, der sich über das Projekt informierte.




Anisotrope K+ Emission in relativistischen Schwerionenkollisionen
ein weiteres Indiz für die vorausgesagte repulsive K+ Nukleon-Wechselwirkung in Kernmaterie


Neue Ergebnisse der KAOS-Kollaboration belegen eine azimutal anisotrope Emission von K+ Mesonen in relativistischen Gold-Gold-Kollisionen. In peripheren und semizentralen Kern-Kern-Kollisionen werden K+ Mesonen vorzugsweise senkrecht zur Reaktionsebene emittiert. Die Ergebnisse sind im Einklang mit der theoretischen Vorhersage einer repulsiven K+ Nukleon Wechselwirkung in Kernmaterie. Mehr...



Geometrische Aspekte einer relativistischen Schwerionen-Kollision (im Schwerpunktsystem). Im Experiment wurde die azimutal anisotrope K+ Emission in Gold-Gold Kollisionen bei 1 AGeV gemessen.




Erste Suche nach Element 113 zeigt kein Ereignis

Die Jagd nach den Elementen jenseits Z=112 geht weiter. Mehr...


Produktionsquerschnitte für verschiedene kalte Fusionsreaktionen mit 208Pb und 209Bi als Targetkern. Die vollen Symbole sind gemessene Querschnitte, die offenen Symbole entsprechen Extrapolationen. Die Linien sind Anpassungen für verschiedene Werte von Tz=(N-Z)/2. Für Element 113 wurde für den Produktionsquerschnitt eine obere Grenze von 0,6 pb abgeleitet.




Flüssigkeit- Gas- Phasenübergang in Kernen

Simulationsrechnungen mit der Fermionischen Molekulardynamik

Die Kräfte, die zwischen den einzelnen Nukleonen im Kern wirken, zeigen ein ähnliches Abstandsverhalten wie die zwischen Molekülen in einer Flüssigkeit. Somit stellt sich die interessante Frage, ob es möglich ist, analog zum Phasendiagramm von z.B. Wasser einen Flüssigkeit-Gas-Phasenübergang in Kernen im Labor zu beobachten. Allgemein wird angenommen, daß die Kennzeichen eines solchen Phasenübergangs in kleinen Systemen, wie sie ein Kern mit maximal einigen hundert Nukleonen repräsentiert, aufgrund der endlichen Größe ausgeschmiert sind. Simulationsrechnungen mit der Fermionischen Molekulardynamik haben jedoch gezeigt, daß auch kleine Systeme alle Eigenschaften eines Phasenüberganges aufweisen können, vorausgesetzt, daß sich die Gesamtenergie für jedes Mitglied des statistischen Ensembles genau genug bestimmen läßt. Die Ergebnisse dieser Modellrechnungen werden mit der am ALADIN-Spektrometer bestimmten kalorischen Kurve von Kernmaterie verglichen. Mehr...



Momentaufnahmen eines Sauerstoff-16 Kerns




Projektvorschlag für eine klinische Bestrahlungsanlage zur Krebstherapie


Basierend auf dem erfolgreichen Pilotprojekt bei GSI schlagen die beteiligten Institute, und zwar die Radiologische Universitätsklinik Heidelberg, das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ), die Gesellschaft für Schwerionenforschung Darmstadt (GSI) und das Forschungszentrum Rossendorf (FRZ) den Bau einer klinischen Therapieanlage für Ionenstrahlen vor. Diese Einrichtung wird es erlauben, in Deutschland für etablierte Indikationen eine Versorgungslücke zu schließen und darüber hinaus in groß angelegten Studien eine Evaluierung weiterer Indikationen durchzuführen. Für die Errichtung der Anlage in Kooperation mit industiellen Partnern werden fünf Jahre angesetzt. Die Kosten betragen 110 Millionen DM und können zum überwiegenden Teil über die späteren Patienteneinnahmen refinanziert werden. Für einen kostendeckenden Betrieb der Anlage werden bei 1000 Patienten pro Jahr Therapiekosten von 40000 DM pro Patient angesetzt. Mehr...



Entwurf eines Gantry-Systems für Ionenstrahlen

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Haben Sie Kommentare oder Vorschläge zu dieser Seite, wenden Sie sich an webmastergsi.de Letzte Änderung: 14. Dez. 2005 von carola
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