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| Erfolgreiches Pilotprojekt an der GSI |
      
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Erfolgreiches Pilotprojekt am GSI
Seit 1997 betreibt GSI an der Beschleunigeranlage zusammen mit
der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg, dem Deutschen
Krebsforschungszentrum Heidelberg und dem Forschungszentrum
Rossendorf eine medizinische Bestrahlungseinheit für eine Krebstherapie mit
Kohlenstoff-Ionen.
In der Pilotstudie wurden Patienten mit Tumoren an der Schädelbasis behandelt.
In der Regel kommen die Patienten an 20 aufeinander folgenden
Tagen zu einer etwa 30-minütigen ambulanten Behandlung.
Nachfolgende Beobachtungen über fünf Jahre haben gezeigt, dass das
Wachstum der bestrahlten Tumore, je nach Art des Tumors, bei 75 bis
90 Prozent der Patienten gestoppt werden konnte. Nur in sehr seltenen
Fällen traten behandlungsbedürftige Nebenwirkungen auf. Aufgrund
der überzeugenden Ergebnisse ist die Therapie inzwischen als Heilverfahren
anerkannt.
In der Weiterführung der Pilotstudie wurden
Patienten mit Tumoren an der Wirbelsäule und mit Prostatakrebs
behandelt.
Weitere technische Innovationen
Um die Behandlungsmöglichkeiten zu erweitern, wird am GSI ein
drehbares Strahlführungssystem, ein so genanntes Gantry, entwickelt.
Dieses erlaubt es, den Ionenstrahl aus jeder beliebigen Richtung in den
Körper des Patienten zu lenken.
Für die Bestrahlung bewegter Organe, wie der Lunge, muss der Therapiestrahl
automatisch der Atmung nachgeführt werden. Hierfür werden
an der GSI neue Verfahren und Apparaturen entwickelt.
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