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Drucken von Powerpoint-Dateien als A0-Poster

Gelegentlich kommt es zu Problemen beim Ausdruck großer Poster aus Powerpoint heraus. Bitte kontrollieren Sie den Ausdruck deshalb in GSview, bevor Sie ihn auf Papier bannen. Dazu drucken Sie Ihr Dokument in eine prn-Datei, benennen sie nachträglich im Explorer in *.ps um und kontrollieren das Ergebnis in GSview. Alle beim Druck auftretenden Fehler sind auch hier schon am Bildschirm zu sehen. Verändern Sie Druckeinstellungen bzw. Datei so lange, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Drucken Sie bitte erst dann das Poster aus, das spart Material – und schont die Nerven.

Ausführliche Anleitung

Einstellungen des Druckers

Als erstes müssen Sie die Einstellungen des Druckers p210 für Ihre Bedürfnisse konfigurieren. Dazu müssen Sie das Papierformat, also entweder A0 oder Benutzerdefiniert, auswählen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste unter Start Einstellungen Drucker auf den Drucker p210 und wählen Sie "Eigenschaften".
  2. Auf der Registerkarte "Allgemein" drücken Sie auf "Druckeinstellungen" und dann auf "Erweiterte Optionen".
  3. Stellen Sie bei "Papier/Ausgabe" entweder die Papiergröße auf A0 bzw. bei größerer Seitenbreite auf "Benutzerdefinierte Seitengröße für PostScript".
    Im zweiten Fall öffnet sich automatisch ein Fenster mit diesem Titel und Sie können weitere Einstellungen vornehmen:
    • Stellen Sie die Breite ihrer Seite ein, z.B.: 1000 mm, plus sicherheitshalber 40 mm Seitenrand. Auch bei der Höhe kann eine Sicherheitszugabe nicht schaden, beispielsweise 1439 mm. Schalten Sie nun rechts unter "Einheit" auf "Zoll" um und notieren Sie die Zahlen für Breite und Höhe (im obigen Beispiel sind das 40,94 und 56,68). Diese Zahlen brauchen Sie später für GSview. Danach stellen Sie wieder auf Millimeter um.
    • Im Reiter "Papier/Qualität" wird Ihnen das gewähltes Papierformat noch einmal angezeigt. Hier können Sie weitere Einstellungen im Bezug auf Druckqualität, Geschwindigkeit und den Papierrand vornehmen.

Einstellungen in Powerpoint

  1. Wechseln Sie zum Druckdialog in Powerpoint und aktivieren Sie das Kästchen "An Papiergröße anpassen".
  2. Wählen Sie den Drucker p210 aus
  3. Kreuzen Sie das Kästchen "Ausgabe in Datei umleiten" an
  4. Speichern Sie die prn-Datei ab.

Kontrolle in GSview

Damit GSview mit der Datei etwas anfangen kann, muß sie zunächst im Explorer von *.prn in *.ps umbenannt werden. Anschließend sind noch ein paar Einstellungen vorzunehmen:

  1. Starten Sie das Programm unter Start Programme GS Tools GSview.
  2. Falls Sie nicht A0 benutzen, wählen Sie im Menüpunkt "Media" die Einstellung "User defined..." und geben Sie als Breite und Höhe die oben notierten Zahlen multipliziert mit 72 an, in unserem Beispiel "2948" und "4081". Das Programm merkt sich ihre Einstellungen, wenn Sie es das nächste Mal öffnen.
  3. Öffnen Sie die Druckdatei und verkleinern Sie die Ansicht über View Fit Window. Was Sie jetzt sehen, ist genau das, was der Drucker p210 zu Papier bringen würde.
  4. Stimmt die Preview? Wunderbar, dann drucken Sie die Datei nochmals aus Powerpoint, aber jetzt auf den Plotter. Vergessen Sie nicht, vorher das Kästchen "Ausdruck in Datei" zu deaktivieren.
    Stimmt etwas nicht? Dann experimentieren Sie mit Ihrer Powerpoint-Datei so lange herum, bis die Preview in GSview zufriedenstellend ist. Erst dann sollten Sie den Druckjob auf den Plotter schicken.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an printer-serviceat-picgsi.de

Tipps zu Powerpoint

  1. Erstellen Sie Ihre Powerpoint-Datei immer sofort mit der Seitengröße, die Sie später benötigen. Das nachträgliche Ändern der Seitengröße kann Probleme verursachen.
  2. Powerpoint zeigt die Arbeitsfläche zum Teil größer an als sie tatsächlich ist. Um sicherzugehen, dass alle Objekte auf das Blatt passen, gruppieren Sie sie und schauen Sie unter Format → Objekt → Größe nach, welche Maße die Gruppierung hat. Vielleicht ist sie größer als das Blatt? Dann müssen die Objekte verkleinert werden.
  3. Gruppierung von Objekten kann dazu führen, dass Text beim Ausdruck nicht mehr richtig in die Textboxen geschrieben wird, sondern zum Teil darüber hinausragt oder an den unteren Rand gequetscht ist. Heben Sie die Gruppierung auf.
  4. Manchmal werden graphische Objekte (Rahmen, farbige Kästchen) nicht bis zum Seitenrand gedruckt. Warum, wissen wir nicht. Wenn alles nichts hilft, müssen Sie notfalls auf diese Objekte verzichten und Ihr Layout entsprechend ändern.
  5. Wenn Sie ein Objekt, beispielsweise ein Bild, mit einem Rahmen versehen und es dann über "Grafik formatieren" bearbeiten wollen, werden die Rahmen nicht berücksichtigt.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an it-serviceat-picgsi.de

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Haben Sie Kommentare oder Vorschläge zu dieser Seite, wenden Sie sich an webmastergsi.de Letzte Änderung: 27. Jan. 2010 von petra
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