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Christoph-Schmelzer-Preis |
Christoph Schmelzer Büste, 1997
von Ben Monte-Auburn Lancaster (1923-2004)
Standort: Bibliothek, GSI
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Der Christoph-Schmelzer-Preis, der nach dem ersten Wissenschaftlichen Direktor und Gründer der Gesellschaft für
Schwerionenforschung GSI benannt ist, wird jährlich von dem Verein
zur Förderung der
Tumortherapie mit schweren Ionen verliehen. Dieser Preis hat das Ziel, herausragende Promotions-
und Diplomarbeiten zu honorieren.
2011 werden Promotionsarbeiten ausgezeichnet.
Für die Vita von Christoph Schmelzer: hier klicken
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Veranstaltung zur Verleihung des
Christoph-Schmelzer-Preises 2011 Fand am Donnerstag, 24. November 2011 16:00
Uhr
in der GSI, Hörsaal statt.
Pressemitteilung, 25.11.2011
Verleihung des Christoph-Schmelzer-Preises
2011
Auszeichnung für zwei junge Wissenschaftler für
herausragende Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Tumortherapie mit
Ionenstrahlen
Robert Kaderka von der Technischen Universität
Darmstadt und Ingmar Schlampp von der Universität Heidelberg haben am
24. November 2011 den Christoph-Schmelzer-Preis erhalten. Die beiden
Wissenschaftler teilen sich den mit 3.000 Euro dotierten Preis für ihre
herausragenden Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Tumortherapie mit
Ionenstrahlen. Verliehen wird diese Auszeichnung vom Verein zur
Förderung der Tumortherapie mit schweren Ionen e.V. Die GSI
Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH bietet als
Entwicklungsort dieser Therapieform den passenden Rahmen für die
jährliche Festveranstaltung.
Robert Kaderka hat im Rahmen
seiner Arbeit für verschiedene Bestrahlungsmethoden die Streustrahlung
ins Gewebe außerhalb des bestrahlten Tumors untersucht. Dabei hat er
verschiedene Bestrahlungsmodalitäten an internationalen
Behandlungszentren verglichen und gemessen. Er konnte nachweisen, dass
die bei GSI entwickelte Therapiemethode die geringste Belastung des
Normalgewebes herbeiführt und damit die geringsten Nebenwirkungen für
Patienten hat. Robert Kaderka hat seine Doktorarbeit am Institut für
Festkörperphysik der Technischen Universität Darmstadt unter Leitung von
Professor Dr. Marco Durante, dem Leiter der Abteilung Biophysik bei GSI,
verfasst.
Ingmar Schlampp hat in seiner Arbeit die Reaktionen
im Normalgewebe von Patienten nach einer Tumortherapie mit schweren
Ionen über sechs Jahre nachverfolgt, analysiert und mit konventioneller
Bestrahlung verglichen. Er konnte nachweisen, dass die Dosisbelastung
bei der Ionentherapie geringer und damit von Vorteil für die Patienten
ist. Ingmar Schlampp hat seine Arbeit am Radiologischen Institut des
Markus Krankenhaus in Frankfurt unter Leitung von Professor Dr. Daniela
Schulz-Ertner angefertigt und an der Medizinischen Fakultät der
Universität Heidelberg eingereicht.
Diese Pressemitteilung mit druckfähigem Foto finden
Sie auch im Internet unter: http://www.gsi.de/portrait/presse/Pressemeldungen/25112011.html
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Details zum Christoph-Schmelzer-Preis |
Mit dem Preis werden jährlich alternierend herausragende Diplom-, Master- oder
Promotionsarbeit auf dem Gebiet der Tumortherapie mit Ionenstrahlen weltweit
ausgezeichnet. Die Bekanntgabe des Preises erfolgt in geeigneter Form in
wissenschaftlichen Publikationsorganen aber auch in direkter Ansprache von einschlägigen
Lehrstühlen im In- und Ausland. Vorschläge für Preisträger können von Betreuern der Arbeiten ganzjährig
bei dem Vorsitzenden des Fördervereins eingereicht werden.
Eine Jury aus qualifizierten Wissenschaftlern aus dem Gebiet prüft jeweils im September die
eingegangenen Vorschläge und ernennt die Preisträger. Die Verleihung des Christoph-Schmelzer-Preises
findet im Spätherbst jeden Jahres im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung des Fördervereins hatte vor 2 Jahren beschlossen, Arbeiten mit einem Anwendungsbezogenen Ergebnis, das Patienten unmittelbar zugute kommt, stärker zu berücksichtigen.
Das Preisgeld beträgt 1000€ für eine Diplomarbeit und 3000€ für eine Promotionsarbeit,
plus Fahrtkosten zu der Festveranstaltung. Der Preis kann geteilt werden, wenn es sich um
gleichwertige Arbeiten handelt.
Die bisherigen Preisträger und ihre Arbeiten sind unter den Links in den entsprechenden Jahreszahlen dargestellt.
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