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Hintergrund
Inhalt:
Die Experimente des Schülerlabors im Zusammenhang
Die Experimente des Schülerlabors in der Übersicht
Vorschläge zur Arbeitsmethodik
Die Experimente des Schülerlabors im Zusammenhang
... mit den Lehrplänen
Physik
Auch nach Einführung der achtjährigen Gymnasialzeit sehen die hessischen Lehrpläne das Thema „Radioaktivität“ verbindlich vor.
Verbindliche Inhalte am Gymnasium (Jgst. 9) sind:
- Bausteine des Atoms: Größenverhältnisse, Kern, Hülle
- Radioaktive Strahlung: Eigenschaften, Nachweis, Vorkommen in der Umwelt, biologische Wirkung und ihre Bewertung
sowie fakultativ
- Anwendungen der Radioaktivität: Medizin, Technik, Altersbestimmung, Kernenergie
Verbindliche Inhalte in der Realschule (Jgst. 10) sind:
- Atomzerfall: Natürliche Radioaktivität, Entstehung, Nachweis und Wirkung, Strahlenarten, Halbwertszeit
- Atomspaltung: Kernspaltung, kontrollierte und unkontrollierte Kettenreaktion
- Auswirkungen radioaktiver Strahlung: Strahlenbelastung, Strahlenschäden, Strahlenschutz
Diese Inhalte sind weitestgehend auch im Lehrplan der schulformübergreifenden (integrierten) Gesamtschule enthalten.
In der Gymnasialen Oberstufe ist „Kernphysik“ eines der Wahlthemen in der Qualifikationsphase (Q4).
Die Zusammenstellung der Experimente des Schülerlabors zeigt, dass außer dem Thema Kernspaltung
praktisch alle genannten Themen angesprochen werden. Zu den Experimenten...
Mathematik und Informatik
In den Experimentieranleitungen des Schülerlabors finden sich viele
Aufgaben und Auswertungen, die mit einem Tabellenkalkulationsprogramm
durchgeführt werden. Damit wird der bereits in den Jahrgangsstufen 5/6 einsetzenden, verbindlichen Einführung dieses mächtigen Software- Werkzeuges im Mathematikunterricht Rechnung getragen.
Wegen der großen Verbreitung an
Schulen sind die Beispiele in EXCEL ausgeführt und zeigen die
Vielseitigkeit und das hohe didaktische Potenzial dieser
Anwendungssoftware.
... mit den Experimentiertechniken der Kernphysik
Bei praktisch allen Experimenten, die die Forscher bei GSI durchführen, handelt es sich um sogenannte Streuexperimente. Dabei „beschießt“ man dünne Materieplättchen mit sehr, sehr vielen Ionen aus dem Beschleuniger in der Hoffnung,
dass in einigen Fällen zu „interessanten“ Kollisionen kommt, aus denen wir etwas Neues über den Aufbau der Materie lernen können. In unserem Schülerlabor haben wir die Möglichkeit, einen der ersten Streuversuche überhaupt, nämlich den berühmten Streuversuch von Rutherford durchzuführen, bei dem Alphateilchen an Atomkernen in einer Goldfolie gestreut werden (Station 9). Alle Nachweisgeräte für die „klassische“ α-, β- und γ-
Strahlung sowie für alle anderen subnuklearen Teilchen (Protonen,
Neutronen, Mesonen, Neutrinos, etc.) beruhen auf der Wechselwirkung
dieser Teilchen mit der Detektormaterie.
Gasgefüllte Ionisationsdetektoren sind die ältesten in der Kernphysik
verwendeten Nachweisgeräte, die bereits von Becquerel zur Untersuchung
radioaktiver Strahlung benutzt wurden. Von dieser Detektorfamilie gibt
es im Schülerlabor die Ionisationskammer (Station 3) und das
Geiger-Müller-Zählrohr (Stationen 2 und 4).
Für viele Anwendungen in der Kern- und Hochenergiephysik ist es sehr
nützlich, die Spur eines ionisierenden Teilchens zu verfolgen. Hierzu
gehören Nebel- und Blasen- sowie Funken- und Streamerkammern. Das
Schülerlabor betreibt an Station 8 eine großformatige Nebelkammer, bei
der die Bahnspuren mit einer Videokamera aufgezeichnet und am PC
ausgewertet werden.
Bei einem Szintillationsdetektor erzeugen die nachzuweisenden Teilchen
in einem geeigneten Szintillatormaterial durch Anregung der Atome und
Moleküle einen Lichtblitz, der durch einen Photomultiplier nachgewiesen
wird. Halbleiterzähler sind im Wesentlichen in Sperrrichtung betriebene
Halbleiterdioden. Beide Detektorarten werden in Station 5 zur
Spektroskopie von Gammastrahlung eingesetzt und bezüglich ihrer
Effizienz und Energieauflösung verglichen.
Die kinetische Energie von Alphateilchen wird ebenfalls sehr häufig mit
Halbleiterzählern gemessen. Für die Alpha-Spektroskopie in Station 6
wird ein so genannter Oberflächensperrschicht-Detektor verwendet.
Zur Messung der Energie von Elektronen oder Positronen, die zum
Beispiel von instabilen Kernen ausgesandt werden, benutzt man gerne
magnetische Spektrometer, die prinzipiell die höchste Energieauflösung
besitzen. Ein einfaches Magnetspektrometer für Betastrahlung wird in
Station 4 untersucht.
Bei allen Detektortypen – mit Ausnahme der Nebelkammer – gehört die
Aufbereitung der vom Detektor gelieferten elektrischen Signale
wesentlich zum Messprozess dazu. Aus diesem Grund wird an geeigneten
Stellen in den Experimenten auch auf Signalverstärkung, Pulsform und
Analog-Digitalwandlung eingegangen.
Die aufwändigen Experimente zur Untersuchung der Struktur von Kernen
und Elementarteilchen bestehen heutzutage aus einer sehr komplexen
Kombination verschiedener Detektortypen, wie sie im Schülerlabor
exemplarisch vorgestellt werden. Bei Streuexperimenten an
Teilchenbeschleunigern kommt daher der Koinzidenztechnik eine
bedeutende Rolle zu. Unter der Vielzahl der von den verschiedenen
Detektoren gelieferten elektrischen Signale müssen diejenigen zusammen
betrachtet werden, die zu dem gleichen Streuereignis gehören. Die
Station 7 führt am Beispiel der Positron-Elektron-Vernichtungsstrahlung
in diese Technik ein.
... mit den bei GSI laufenden Forschungsprojekten
Im EXPERT-Schülerlabor messen die Schülerinnen und Schüler Strahlung und
Teilchen, die von natürlichen radioaktiven Substanzen ausgesandt
werden. Dabei verwenden sie Nachweisgeräte und setzen Mess- und
Analysemethoden ein, die charakteristisch sind für Experimente, die
Forscher aus aller Welt bei GSI durchführen.
Die Forscher bringen in den mehreren hundert Meter langen
Beschleunigerröhren Ionen auf fast Lichtgeschwindigkeit und schießen
diese auf Materialproben. Dabei entsteht ein Spektrum verschiedener
Teilchen und Strahlung, das weit über das von natürlichen Substanzen
hinausgeht. Dessen Vermessung erlaubt grundlegende Erkenntnisse über
den Aufbau und das Verhalten der Materie der uns umgebenden Welt. Dies
ist das Ziel der Forschung bei GSI.
Wesentlich für die Experimente sind die Beschleunigeranlage und die Art
der Nachweisgeräte (Detektoren) sowie deren Anordnung und die
verwendeten Messverfahren. Bei GSI werden etliche Detektortypen in
unterschiedlichen Ausführungen abhängig vom untersuchten Objekt
eingesetzt, wie zum Beispiel Gaszähler, Halbleiterzähler und
Szintillatoren.
Im Schülerlabor können sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen
Detektortypen vertraut machen. Da jeder Typ andere Eigenschaften hat,
werden in den Experimentaufbauten bei GSI verschiedene Typen und
bis zu tausend Stück miteinander kombiniert, um bestmögliche
Messergebnisse zu erhalten. Um von der enormen Menge an anfallenden
Messdaten nur die richtigen zu erfassen, sind raffinierte elektronische
Methoden nötig. Ein Grundkonzept der Messdatenerfassung, die so
genannte Koinzidenzschaltung, lernen Schülerinnen und Schüler im
Schülerlabor ebenfalls kennen.
Die aufgenommenen Messdaten müssen mit modernen Analyse-Verfahren erst
aufgearbeitet dann ausgewertet, dargestellt und präsentiert werden.
Letzteres geschieht in Form einer schriftlichen Veröffentlichung oder
einem Vortrag auf einer Konferenz. Die Verarbeitung der Messdaten und
ihre Präsentation sind deshalb ebenso wichtiger Bestandteil des Schülerlabors.
Die Experimente an der Beschleunigeranlage des GSI Helmholtzzentrums vereinigen Forscher
aus einem breiten Spektrum verschiedener Forschungsbereiche, das von
Kern- und Atomphysik über die Plasma- und Materialforschung bis hin zur
Biophysik reicht. Die wohl bekanntesten Resultate sind die Entdeckung
von sechs neuen chemischen Elementen und die Entwicklung einer
neuartigen Tumortherapie mit Ionenstrahlen.
Die Experimente des EXPERT-Schülerlabors in der Übersicht
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Experiment-
station |
Art |
Detektor |
Aufgabe |
Technik |
weiterführende
Inhalte,
Anwendungen |
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1 |
Gel-Elektro-
phorese |
γ |
Elektrophorese-
kammer |
Nachweis und Analyse von strahleninduzierten DNA-SChäden an unterschiedlich stark bestrahlten DNA-Proben durch Gel-Elektrophorese
|
Elektrophorese-
kammer, Scanner, Bildauswertung im PC |
Biologische Strahlenwirkung, Medizin, Tumortherapie, bemannte Raumfahrt |
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2 |
γ – Messplatz mit Geiger-Müller-Zählrohr |
γ |
Geiger- Müller- Zählrohr |
Untersuchung von schwach-radioaktiven Lebensmitteln, Absorption von γ-Strahlen in Blei, Ortung einer radioaktiven γ - Quelle |
Geiger-Müller-
Zählrohr |
Radioaktivität in der Umwelt, Nulleffekt, Statistik, Abstandsgesetz, Abschirmung |
3 |
Halbwertszeit-
messung von Radon in der Ionisations-
kammer |
α |
Ionisations- kammer |
Aufnahme der Zerfallskurve und Bestimmung der Halbwertszeit von Radon |
Ionisations-
kammer mit einfacher AD-Konversion und PC-Messwertaufnahme |
α-Zerfall, Archäologie, Altersbestimmung, Astrophysik |
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4 |
β-Spektrum |
β |
Elektromagnet und Geiger-
Müller-
Zählrohr |
Messung des Beta-Spektrums einer Yttriumquelle, Energieverlust von
β-Strahlen in Materie |
einfaches Magnetspektro-
meter mit Geiger-Müller-
Zählrohr |
Lorentzkraft, Beschleunigertechnik, Magnetspektrometer, Nordlicht |
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5 |
γ-Spektroskopie |
γ |
NaI- und Ge(Reinst)-
Detektor |
Kalibrierung eines professionellen Analysesystems, Aufnahme und Identifizierung von
γ-Spektren |
Natriumiodid- und Reinstgermanium-
Detektoren, ORTEC-ADC (Maestro) |
γ-Zerfall, Natürliche Radioaktivität, Umweltanalytik, Kernstruktur-
Untersuchungen |
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6 |
α-Spektroskopie mit Halbleiterzählern |
α |
Oberflächen-
sperrschicht-
detektor |
Messung des spezifischen Energieverlustes von α-Strahlen in Luft, (Bragg-Peak) |
Vakuumstand mit
Oberflächen-
sperrschichtzähler |
α-Zerfall, Superschwere Elemente,
Tumortherapie |
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7 |
γ-γ-Koinzidenz-
messung mit NaI-Detektoren |
γ |
NaI-Detektor |
Einstellen einer Koinzidenzelektronik, Messung der Winkelverteilung einer γ-γ-Koinzidenz |
2 Natriumiodid- zähler mit Koinzidenz-
elektronik |
Materie und Antimaterie, Vernichtungs-
strahlung, Positronen-
Emissions-
Tomographie |
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8 |
Auswertung von Nebelkammer-
bildern |
α, β |
Videokamera an Nebelkammer |
Aufnahme und graphische Auswertung von Teilchenspuren |
Großformat-
Nebelkammer mit Videokamera |
natürliche Radioaktivität, Eigenschaften ionisierender Strahlung |
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9 |
Rutherfordscher Streuversuch |
α |
Streukammer
mit
Halbleiter-
detektor |
Entwicklung der Streuformel in einer Computersimulation und Verifikation im realen Streuexperiment |
Streukammer mit Quelle, Oberflächen-
sperrschicht-
detektor mit Vakuumstand |
Rutherfordsches Atommodell, Größenordnung von Atom und Kern |
Vorschläge zur Arbeitsmethodik
Expertenpuzzle und Stationenlernen
Die
neun Experimente des EXPERT-Schülerlabors decken einen großen Teil der
verbindlichen und fakultativen Lerninhalte zum Thema Radioaktivität ab
und sind untereinander in vielfacher Hinsicht verbunden. Durch
geeignete Vor- und Nachbereitung sowie Organisation des Labortages muss
erreicht werden, dass die von den einzelnen Experimentiergruppen
erarbeiteten Kenntnisse allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt
werden.
Hierfür empfiehlt sich die Unterrichtsmethode des "Expertenpuzzles".
Bei diesem schülerorientierten Verfahren „lernen die Schüler durch
lehren, indem sie zu einem gemeinsamen Sachverhalt/Problem aus
unterschiedlicher Perspektive Wissen einholen und dann als Experten
Wissen austauschen und miteinander (aus)wertend verhandeln“.
Am Labortag sieht das so aus, dass eine in der Regel aus drei Schülerinnen und Schülern bestehende Arbeitsgruppe jeweils ein Experiment durchführt, auf das sie sich in der Schule vorbereitet hatte. Diese „Expertengruppe“ wird nach der Mittagspause aufgelöst und es werden in der Regel drei neue, große Gruppen so gebildet, dass jede je einen Experten aus jedem Experiment aufweist. Diese Gruppen
gehen noch einmal alle Experimente durch und lassen sich jeweils knapp
(drei bis vier Minuten lang) über das Experiment informieren.
Da die Stationen fertig aufgebaut und die Aufgaben so beschrieben sind,
dass sie einschließlich Kontrolle und Korrektur weitestgehend
selbständig bearbeitet werden können, läge es im Prinzip nahe, das Angebot des
Schülerlabors auch mit der Methode des "Stationenlernens"
zu nutzen. Anders als beim "klassischen" Stationenlernen variieren die
Stationen jedoch vorwiegend die thematischen Aspekte, und nur in
geringem Maße die Zugangsmöglichkeiten für die unterschiedlichen
Lerntypen. Auch ist es aus Zeitgründen nicht
möglich, an einem Tag allen Schülern alle Experimente anzubieten.Daher ist es nur in Ausnahmefällen und nach Absprache mit den Betreuern des Schülerlabors möglich, mit der Lerngruppe einen zweiten Labortag zu planen, an dem
dann
weitere Experimente pro Gruppe durchführbar wären.
Vor- und Nachbereitung
Die Vor- und Nachbereitung des Labortags erfolgt im
regulären Unterricht. Etwa zwei Wochen vor dem Labortag sollten die
Schülerinnen und Schüler mit dem Gesamtkonzept vertraut gemacht werden
und mit Hilfe der Übersicht über die Experimente sollten jedem
Experiment drei (maximal vier) Teilnehmer zugewiesen werden. Anschließend sollte jeder
Teilnehmer eine gedruckte Fassung des Skripts zur Vorbereitung "seines" Experimentes zur
Verfügung erhalten. Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist es dann bis zum
Labortag, diese Skripte durchzuarbeiten und die darin gestellten Aufgaben zu lösen. Als
Hilfen sollten das Physikbuch und die Abschnitte "Hintergrundwissen" der Experimentieranleitungen
herangezogen werden – darüber hinaus empfiehlt es sich, Zusammenhänge auch im Sinne einer
Internetrecherche erschließen zu lassen. Nicht notwendig ist es, den Schülerinnen und
Schülern auch die Experimentieranleitungen in gedruckter Form in die Hand zu geben. Diese
werden am Labortag an den Experimentierplätzen ausliegen und die Grundlage der Arbeitsphase
bilden. Diese Vorbereitung im Fachunterricht an der Schule ist unabdingbar, da nur so
gewährleistet ist, dass am Labortag unmittelbar mit dem Experimentieren begonnen werden kann.
Die während des Labortages gesammelten Rohdaten sowie die auf den
Computern durchgeführten vorläufigen Auswertungen können am Ende des Labortages
auf einen mitzubringenden USB-Stick kopiert werden und stehen dann zur weiteren Bearbeitung der
Schule zur Verfügung..
Die Nachbereitung im schulischen Unterricht wird erfahrungsgemäß noch
einmal ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen. Hierbei empfiehlt es
sich, das „Expertenpuzzle“ vom Labortag weiterzuentwickeln. Denkbar ist
es zum Beispiel, die Experten in neuen Themengruppen zusammenzufassen
und zum Beispiel Poster zu den Themen "Radioaktiver Zerfall -
Zerfallsarten", "Strahlungsarten und ihre Detektoren" oder "biologische
Strahlenwirkung – Tumortherapie" zusammenstellen zu lassen.
Präsentationen
Schülerinnen und Schüler können im fünften Prüfungsfach der
Abiturprüfung einen mediengestützten Vortrag mit anschließendem
Kolloquium einbringen. Auch naturwissenschaftliche Experimente sind
mögliche Bestandteile. Die Vorbereitungszeit umfasst im Abitur
mindestens vier Wochen. Von Art und Umfang ist die Vorbereitung und
Durchführung eines Experiments des Schülerlabors mit anschließender
Auswertung und Aufbereitung zu einem multimedialen Vortrag eine
hervorragende Möglichkeit für Schüler, sich auf diese
Prüfungsanforderung vorzubereiten.
Durchführung von Facharbeiten
Die im Schülerlabor dokumentierten Versuche schöpfen die mit den
vorhandenen Apparaturen möglichen Experimente bei weitem nicht aus. Im
Verlauf eines Labortages kommen interessierte Schüler – und nicht
zuletzt auch ihre begleitenden Lehrer – auf neue Fragestellungen, die
mit der Ausrüstung des Schülerlabors im Sinne einer Facharbeit
bearbeiten werden könnten.
Die Organisatoren des Schülerlabors freuen sich über solche Impulse und
werden nach Möglichkeit solche Arbeiten unterstützen, sofern sie mit
dem Ablauf des „normalen“ Laborbetriebs abgestimmt werden. Dies muss
mit den Betreuern im Einzelfall geklärt werden.
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