Hadronenphysik im ÜberblickDie Abteilung Hadronenphysik I befasst sich mit der Annihilation von Antiprotonen an internen Targets im Panda-Experiment am Hochenergie-Speicherring (HESR), der Teil der zukünftigen Anlage für Ionen- und Antiprotonen-Physik (FAIR) sein wird und mit Schwerionen-Reaktionen bei SIS18-Energien, die mit dem ALADIN-Spektrometer durchgeführt wurden. Die
Annihilation von Antiprotonen in Stößen mit Protonen oder größeren
Atomkernen ermöglicht die präzise Spektroskopie aller Zustände im
Charmonium-Spektrum, die Suche nach Gluebällen und mesonischen
Hybrid-Zuständen im Massenbereich oberhalb 3 GeV/c2 und auch das Studium des Einflusses des nuklearen Mediums auf Mesonen
mit offenem und verborgenem Charm. Die Präzisionsspektroskopie von
Hyperkernen wird ebenfalls Teil des Programms sein. Die Planung für den
Aufbau des dafür vorgesehenen universellen Detektorsystems Panda ist bereits in vollem Gange. In
Reaktionen, die zur Multifragmentation führen, werden von
den hochangeregten Systemen Phasen mit sehr viel höherer und
niedrigerer als der normalen Kerndichte durchlaufen. Dies erlaubt
die Untersuchung von Kernmaterie in extremen Zuständen, wobei
insbesondere Phänomene, die mit einem Übergang der flüssigen in die
gasförmige Phase von Interesse sind. Reaktionen mit Sekundärstrahlen,
die mit dem Fragmentseparator FRS erzeugt werden, erlauben das Studium
nuklearer Systeme mit extremen Proton-zu-Neutron Verhältnissen. Die
Arbeit der Abteilung vollzieht sich im Rahmen großer internationaler
Kollaborationen. Weitere Informationen sind über das Menü auf der linken
Seite erreichbar. Ansprechpartner| Bereichsleiter: | Prof. Dr. Klaus Peters |
| Adresse: | | | | Hadronenphysik I, GSI Planckstr. 1 D-64291 Darmstadt | | Telefon: | | | | +49-6159-71-2762 (Sekr.) +49-6159-71-2763
+49-174-3281425
| | Fax: | | | | +49-6159-71-3762 | | E-mail: | | | | K.Peters(at)gsi.de
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