| GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH, Darmstadt |
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Röntgen EinrichtungUm die geometrische Präzision des Therapiestrahls vollständig nutzen zu können, muß der Patient mit vergleichbarer Genauigkeit im Raum gelagert sein. Zur Überprüfung der Zielpunktslage in drei Dimensionen werden deshalb vor jeder Bestrahlung zwei orthogonale Röntgenaufnahmen angefertigt und mit den aus der Bestrahlungsplanung berechneten Bildern verglichen. Auf den Röntgenprojektionen, auf denen die knöchernen Strukturen vergrößert dargestellt sind, lassen sich bereits Abweichungen im Zehntelmillimeterbereich erkennen. Seit 2002 sind zwei Röntgenbildverstärker im Einsatz, die im Vergleich zu den vorher benutzten Röntgenfilmen eine Reihe von Vorteilen für Patienten und Personal haben:• Eine ausreichende Auflösung wird mit deutlich weniger Dosis erreicht. • Das Röntgenbild steht sofort nach der Aufnahme zur Verfügung. Die Aufenthaltszeit in der Maske wird dadurch für den Patienten um einige Minuten reduziert, größere Patientenzahlen sind möglich. • Der Umgang mit schweren Filmkassetten und mit Fotochemikalien entfällt. • Die digitalen Bilder können direkt zu weiterer Verarbeitung per Computer verwendet werden. Eine bei GSI entwickelte und gebaute Elektronikeinheit versorgt die Bildverstärker und deren CCD-Kameras mit Spannung und steuert Funktionen wie Triggerung, Verstärkungseinstellung, Zoom und Image Hold. Die Software zur Darstellung und Archivierung der Bilder wurde ebenfalls bei GSI geschrieben. |
| Letzte Änderung: 4. Sep. 2006 von elsaess |