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Patientenstuhl

Um das Ziel bestmöglicher Dosiskonformierung auf das Zielvolumen bei gleichzeitiger maximaler Schonung von gesundem Gewebe und insbesondere Risikoorganen zu erreichen, ist für die Bestrahlungsplanung eine maximale Freiheit in der Wahl des Strahleintrittswinkels wünschenswert. Die Ausrüstung von Cave M - eine horizontale Strahlrichtung in Kombination mit einer Patientenliege, auf der der Patient auf dem Rücken liegend fixiert ist - erlaubt nur eingeschränkte Winkelbereiche. Um diese zu erweitern, ohne eine sehr aufwendige drehbare Strahlführung (Gantry) zu realisieren, wurde ein Stuhl zur Patientenpositionierung entwickelt, in dem ein Patient in aufrecht sitzender Position bestrahlt werden kann. Die Hauptmerkmale dieses Stuhls sind, daß er isozentrisch ist (d.h. daß seine Drehachsen sich in demjenigen Punkt kreuzen, der durch Laseranzeigen im Raum fixiert ist und der auch der Ionenstrahlnullpunktslage entspricht) und daß er in kurzer Zeit von einer Parkposition in die Bestrahlungsposition bewegt werden kann. Der Stuhl ist ausschließlich für Tumoren im Kopf/Hals-Bereich konzipiert und hat fünf Freiheitsgrade: drei Translationen zur Einstellung des Zielpunkts, eine Rotation um die Körperlängsachse und eine Kippung um eine raumfeste horizontale Achse.

 
Wesentliche Teile der Mechanik wurden bei GSI konstruiert, gefertigt und optimiert, z.B. die Fixiereinheit, die den Patienten in einer möglichst angenehmen Weise sicher und stabil fixiert. Die Technik der Maskenbefestigung und der stereotaktischen Zielpunktseinstellung ist die gleiche wie bei der Liege und wurde vom DKFZ übernommen.

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