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Biophysikalische Experimente bei FAIR
Der geplante Ausbau der Beschleunigeranlagen im Rahmen des FAIR-Projektes erlaubt auch für die biophysikalischen Experimente eine Erweiterung des Energiebereichs bis etwa 10 GeV/u. Dies ist insbesondere für Untersuchungen der physikalischen und strahlenbiologischen Eigenschaften solarer und galaktischer kosmischer Strahlung von Interesse. Die genaue Kenntnis dieser Eigenschaften ist wichtig, um Abschirmmassnahmen bei bemannten und unbemannten Weltraummissionen zu optimieren. Ausserdem können mit diesen Strahlen Detektoren, die bei Weltraumflügen eingesetzt werden, kalibriert werden.
Zusammen mit der Materialforschung ist der Aufbau eines neuen Bestrahlungsplatzes am FAIR-Beschleuniger geplant. Die Verwendung der Raster-Scan-Technik wird die homogene Bestrahlung grosser Flächen mit einer ausgezeichnte Strahlqualität erlauben. Der Aufbau dieses Bestrahlungsplatzes für Biophysik und Materialforschung wird von einer internationalen Kollaboration aus ca. 30 Gruppen unterstützt. Eine detaillierte Beschreibung des Projektes findet sich im Letter of Intent.
Kontakt: Dieter Schardt
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