Umwelt- und Sicherheitsaspekte haben sowohl beim Betrieb der existierenden
GSI-Beschleuniger wie auch bei der Planung von FAIR
allerhöchste Priorität.
Während des Betriebes eines Beschleunigers entsteht Strahlung, die den Aufenthalt
im Beschleunigertunnel und an den Experimentierplätzen verbietet. Durch
Abschirmmaßnahmen wird verhindert, dass die Strahlung nach außen dringt.
Für den Doppelringbeschleuniger im geplanten Projekt wird die Strahlungsabschirmung
durch eine dicke Betonröhre und die unterirdische Anordnung garantiert.
Der Strahlenpegel an der Oberfläche wird so gering sein, dass er gegenüber
der natürlichen, immer vorhandenen Strahlenbelastung vernachlässigbar ist.
Bei der Auslegung der oberirdischen Anlagenbereiche werden - wie bei der
existierenden GSI-Anlage - dicke Abschirmungen aus Beton vorgesehen, die
den Strahlenpegel in gleicher Weise unter den Wert der natürlichen Strahlenbelastung
reduzieren.
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Sämtliche Planungen und Vorgaben
an die Abschirmungsmaßnahmen werden von Sicherheitsexperten bei der GSI
erarbeitet und von unabhängigen Gutachtern überprüft. Während der späteren
Betriebsphase wird - wie bereits jetzt bei der GSI - ein ständiges Überwachungssystem
die Strahlenbelastung innerhalb und außerhalb des GSI-Geländes kontrollieren.
Kann bei einer Betriebsstörung an der neuen Beschleunigeranlage etwas Unkontrolliertes
passieren? Nein, denn dann wird der Strahlbetrieb automatisch unterbrochen.
Damit kann keine weitere Strahlung entstehen, und der vorhandene Strahlenpegel
im Beschleuniger klingt rasch ab. Insbesondere gelangt keine Strahlung in
die Umwelt. Anders als ein Reaktor, enthält ein Beschleuniger keinerlei
radioaktive Brennstoffe. Von der neuen Anlage werden daher ebenso wie von
den existierenden GSI-Beschleunigern keine Gefährdungen für die Umwelt ausgehen.
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