Wie in der Fotomontage dargestellt, soll FAIR östlich
der bestehenden GSI-Anlage errichtet werden. Die geographische Anordnung
der geplanten Anlage ist dadurch vorgegeben, dass sie die existierenden
Beschleuniger als Injektor nutzt. Die bauliche Realisation orientiert sich
außerdem an Erfordernissen des Strahlenschutzes sowie der gebotenen Kostenoptimierung
für die Gebäude und technischen Einrichtungen. Daraus ergibt sich folgendes
Baukonzept: Der große Doppelring mit einem Umfang von knapp 1100 Metern
wird in einer maximalen Tiefe von 17 Meter in einem Ringtunnel angelegt.
Der Wald wird somit im Bereich des Doppelrings weitgehend erhalten.
Alle übrigen Gebäude werden südlich des großen Ringtunnels angeordnet. Wegen
der großen Flächen ist hier eine oberirdische Realisation die günstigere
Lösung. Für die Errichtung der oberirdischen Gebäude müssen etwa
20 ha Wald gerodet werden, wofür Kompensationsmaßnahmen bereits festgelegt wurden.