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Höchste Strahlintensitäten


Je höher die Intensität der Ionenstrahlen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit,
dass auch seltene Reaktionen oder Reaktionsprodukte beobachtet werden
können. Durch höchste Strahlintensitäten eröffnet FAIR für
die Forschung mit Sekundärstrahlen instabiler Kerne völlig neue Perspektiven.
Für die Wissenschaftler wird eine Vielzahl neuer Kerne zugänglich, die
bisher nicht im Labor hergestellt werden konnten. Dies schließt insbesondere
Kerne ein, welche bei der Synthese der schweren Elemente in Supernovaexplosionen
eine zentrale Rolle spielen.
Brillante Strahlqualität

Präzisionsexperimente zur Bestimmung der Massen kurzlebiger instabiler
Kerne oder zur Suche nach neuen Teilchen der Starken Kraft erfordern Ionen-
und Antiprotonenstrahlen höchster Energieschärfe. Den bereits an der bestehenden
Anlage etablierten Strahlkühltechniken - stochastische und Elektronenkühlung
- kommt daher auch an dem neuen Beschleunigerzentrum eine herausragende
Rolle zu. Wegen der höheren Strahlenergien gehört die Implementierung
der Strahlkühltechniken zu den großen technologischen Herausforderungen
der neuen Anlage.
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Höhere Strahlenergien


Die neue Beschleunigeranlage liefert zugleich deutlich höhere Strahlenergien.
Dadurch lässt sich in hochenergetischen Kern-Kern-Kollisionen eine
sehr starke Verdichtung der Kernmaterie erreichen. Auf diese Weise möchten
die Wissenschaftler extreme Zustände von Kernmaterie untersuchen,
die am Anfang des Universums herrschten oder heute noch im Zentrum von
Neutronensternen vorliegen. In diesem Energiebereich erwartet man außerdem
eine maximale Produktion von Hadronen mit strange Quarks. Weiterhin wird
die Energieschwelle für die Produktion von Hadronen mit charm Quarks
und von Antiprotonen überschritten. Letzteres erlaubt die Produktion
intensiver Antiprotonenstrahlen.
Höchste Strahlleistungen

Um Materie durch die Bestrahlung mit Ionen in ein Plasma zu verwandeln
und deren Eigenschaften zu untersuchen, benötigt man hochintensive,
kurze Ionenpulse. Hierfür können an der neuen Anlage Ionenpulse
mit einer Leistung von Tausend Milliarden Watt erzeugt werden.
Effizienter Parallelbetrieb

Ein entscheidendes Argument für das Doppelring-Konzept von FAIR ist die Möglichkeit, bis zu vier verschiedene
Forschungsprogramme zeitlich parallel mit unterschiedlichen Ionensorten
zu betreiben. Dies ist aufgrund einer aufeinander abgestimmten Nutzung
der verschiedenen Beschleuniger- und Speicherringe möglich. Hieraus
erwächst ein besonderer Synergieeffekt bei der Nutzung der Gesamtanlage.
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