
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung
Die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forscherinnen und Forscher aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Darüber hinaus entwickeln sie neuartige Anwendungen in Medizin und Technik.
Am 25. April 2013 können Schülerinnen bei GSI technische und wissenschaftliche Berufe kennenlernen: Was macht eigentlich eine Feinmechanikerin oder ein Kernphysiker? |
Die GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt wird ein neues Kantinen- und Bürogebäude mit einer Investitionssumme von knapp sieben Millionen Euro erhalten. Die Finanzierung wird durch Ausbauinvestitionsmittel der Helmholtz-Gemeinschaft gewährleistet. Der Baubeginn ist für 2014 geplant. Das Gebäude ist aufgrund der gestiegenen und noch weiter steigenden Zahl an Mitarbeitern und internationalen Forschern notwendig, die im Zusammenhang mit dem neuen Beschleunigerzentrum FAIR zu GSI kommen. In einem Architekturwettbewerb wurden aus elf Bewerbern zwei Entwürfe für die Endausscheidung ausgewählt. Alle eingegangenen Entwürfe werden bis zum 14. Dezember bei GSI öffentlich ausgestellt. |
FAIR – Facility for Antiproton and Ion Research

In den nächsten Jahren wird bei GSI das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR entstehen, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. An FAIR wird eine nie dagewesene Vielfalt an Experimenten möglich sein, durch die Physiker aus aller Welt neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute, erwarten.
Weitere Informationen finden Sie hier: GSI über FAIR oder Startseite von FAIR
Krebstherapie mit Ionenstrahlen
Bei GSI wurde eine bahnbrechende neue Krebstherapie entwickelt. Grundlage hierfür waren langjährige Forschungsarbeiten und die große Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen von GSI. Der Vorteil der neuen Therapie liegt darin, dass der Ionenstrahl seine größte Wirkung im Tumor erzielt und das umliegende gesunde Gewebe schont.
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Erzeugung neuer Elemente
Chemische Elemente entstehen in Sternen und in Sternexplosionen. Sie sind der Stoff, aus dem die gesamte Materie - auch jedes Atom unseres Körpers - aufgebaut ist. Im Universum existiert noch eine Vielzahl von Atomen, die auf der Erde nicht vorkommen. Die Forscher bei GSI versuchen neue, bisher unbekannte Elemente im Labor zu erzeugen. Sechs neue Elemente konnten sie dem Periodensystem hinzufügen. Mehr Informationen ...









